Feigwarzen

Feigwarzen zählen zu den Geschlechtserkrankungen. Das bedeutet, dass die Erkrankung vornehmlich durch Geschlechtsverkehr übertragen wird. Hervorgerufen werden Feigwarzen durch das sogenannte Humane Papillomvirus (HPV). Männer und Frauen sind in etwa in gleichem Maße von der Geschlechtskrankheit betroffen. Während sich auftretende Feigwarzen bei Frauen vor allem an Schamlippen und am Gebärmutterhals zeigen, sind sie bei Männern häufig an Penis und Vorhaut zu finden.

Symptome von Feigwarzen

In den meisten Fällen führt eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus nicht zur Ausbildung sichtbarer Feigwarzen. Bei einigen Patienten treten allerdings Feigwarzen auf, die mit bloßem Auge zu erkennen sind. Solche Warzen nehmen häufig die ungefähre Größe eines Stecknadelkopfes an. Gelegentlich können Feigwarzen sogar Ausmaße von bis zu einigen Zentimetern erreichen. Hinsichtlich ihrer Färbung ähneln Feigwarzen in der Regel der natürlichen Hautfarbe eines Betroffenen. Nicht immer führen auftretende Feigwarzen zu direkten Beschwerden. Gelegentlich tritt aber beispielsweise ein Brennen an den Hautstellen auf, an denen sich die Warzen gebildet haben. Typischerweise sind Feigwarzen nicht isoliert am Körper vorzufinden; häufig entstehen punktuell kleine Gruppierungen mehrerer Warzen.

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Ursachen von Feigwarzen

Feigwarzen können von verschiedenen Arten des Humanen Papillomvirus hervorgerufen werden. Zu den verschiedenen Formen des Virus zählen beispielsweise sogenannte Niedrigrisiko- oder Hochrisikovarianten. Die Hochrisikoarten des HPV sind für den Infizierten mit einem erhöhten Risiko verbunden, bösartige Krankheiten der Geschlechtsorgane zu entwickeln.

Übertragen wird das Humane Papillomvirus über die Schleimhäute einer infizierten Person. Von Mensch zu Mensch wird das Virus meist während ungeschützten Geschlechtsverkehrs oder im Rahmen des Geburtsvorganges weitergegeben. Noch nicht vollständig geklärt ist die Möglichkeit einer Virusübertragung durch von Infizierten genutzte Gegenstände (wie beispielsweise Waschlappen oder Badetücher).
Personen, die zwar mit dem HPV infiziert sind, aber keine Feigwarzen ausgebildet haben, können das Virus (mit folgender Warzenbildung) in gleichem Maße auf andere Menschen übertragen, wie Personen, bei denen Feigwarzen sichtbar sind.

Die individuelle Wahrscheinlichkeit, aufgrund einer Infektion mit dem Humanen Papillomvirus Feigwarzen auszubilden, wird unter anderem beeinflusst von Faktoren wie der Leistungsfähigkeit des Immunsystems und dem Vorliegen anderweitiger Erkrankungen. Die Inkubationszeit, also der Zeitraum zwischen Infektion und Auftreten möglicher Symptome, unterscheidet sich je nach betroffenem Patienten; so kann die Inkubationszeit beispielsweise lediglich einige Wochen, in anderen Fällen aber auch mehrere Jahre andauern.

Mögliche Spätfolgen von Feigwarzen

Vor allem Infektionen mit Hochrisikoarten des Humanen Papillomvirus bringen ein erhöhtes Risiko auftretender Spätfolgen mit sich. Bei Frauen zählt zu diesen möglichen Spätfolgen beispielsweise die Ausbildung von Gebärmutterhalskrebs. Männer, die mit Hochrisikovarianten des HPV infiziert wurden, zeigen etwa ein erhöhtes Risiko der Karzinombildung (bei Karzinomen handelt es sich um bösartige Tumore) am Penis. Auch wenn im Rahmen einer HPV-Infektion gebildete Feigwarzen beseitigt werden konnten, verbleibt der Virus im Körper eines Betroffenen. So besteht ein fortwährendes Risiko der erneuten Ausbildung von Warzen.

Feigwarzen vorbeugen

Bei sexuell aktiven Menschen besteht die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung von Feigwarzen im Praktizieren geschützten Geschlechtsverkehrs mithilfe eines Kondoms. Obwohl die Verwendung von Kondomen während des Geschlechtsverkehrs statistisch gesehen vergleichsweise erfolgreich Feigwarzen vorbeugen kann, ist der Schutz vor den Warzen nicht vollständig zu garantieren.

Neben geschütztem Geschlechtsverkehr zählt auch eine Impfung gegen die Infektion mit dem Humanen Papillomvirus zu den präventiven Maßnahmen. Allerdings existieren noch nicht gegen alle Formen des Virus entsprechende Impfstoffe.

Feigwarzen behandeln
Feigwarzen können auf verschiedene Weise bekämpft werden. Zu den medikamentösen Präparaten, die in der Behandlung der Warzen eingesetzt werden, zählen beispielsweise die Produkte Condyline und Aldara.

Das Präparat Condyline enthält Wirkstoffe, die bei Patienten die Zellteilung hemmen; in der Folge wird das Wachstum entstehender Feigwarzen gebremst. Entsprechende Zellen können nun durch intakte Hautzellen ersetzt werden.

Das Medikament Aldara entfaltet seine Wirkung auf das körpereigene Immunsystem. Enthaltene Wirkstoffe stärken die Immunabwehr, die so in der Bekämpfung der Feigwarzen unterstützt wird.

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